11. Berufswahlkonzept
Berufsorientierung und Berufswahlvorbereitung sind ein wichtiger Bestandteil der schulischen Bildung.
Eine unserer Hauptaufgaben ist es, die Schüler auf den Übergang in den Beruf vorzubereiten und diesen zu erleichtern - sie zur Ausbildungsreife zu führen und sie in ihrer Berufswahl entsprechend ihrer persönlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu unterstützen.
Schüler benötigen dazu nicht nur die Qualifikationen, die sie zur Aufnahme eines Ausbildungsverhältnisses befähigen, sondern müssen auch in die Lage versetzt werden, eigenverantwortlich eine sinnvolle, passgenaue Berufswahl zu treffen.
Die Berufsorientierung betrifft in der Schule nahezu alle Fächer und wird von allen Kolleginnen und Kollegen aktiv mitgetragen. (vgl. Übersicht) Sie beginnt bereits im 5. und 6. Schuljahr mit dem Training des Sozialverhaltens.
Die Schüler erkunden ihre eigenen Neigungen, Interessen und Fertigkeiten. Diese stellen sie im Laufe ihrer Schulzeit bei Selbst- und Fremdeinschätzungen immer wieder auf den Prüfstand und nehmen ggf. Korrekturen vor.
Berufswahlbezogene Aspekte rücken erst ab Klasse 8 in den Focus der Schüler.
Sie lernen unterschiedliche Berufe in der Praxis kennen und sollen deren Anforderungen mit ihren individuellen Voraussetzungen vergleichen. Ggf. muss wieder eine Korrektur entweder in der Berufsorientierung oder in den persönlichen Voraussetzungen erfolgen.
In Klasse 9 und 10 rückt die eigentliche Berufswahl in den Vordergrund. Sie ist in der heutigen Zeit schwierig. Erfolgreich endet sie mit der Anmeldung an einer weiterführenden Bildungseinrichtung oder mit der Unterzeichnung eines Ausbildungsvertrages.
Parallel zu allen berufsorientierenden und berufswahlvorbereitenden Maßnahmen wird die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung unserer Schüler vorangetrieben und werden ihre sozialen Kompetenzen gestärkt.
Mit Beginn des Schuljahres 2006/07 werden die Ergebnisse auch im Berufswahlpass dokumentiert.
Bei all diesen Maßnahmen ist die Einbeziehung und Akzeptanz der Eltern von großer Bedeutung.
Planung und Durchführung vieler Aktivitäten sind durch Kooperation zwischen Schule und ortsansässigen oder ortsnahen Betrieben leichter geworden und intensiviert worden.
Seit 2008 stehen der Schule aus dem Projekt „Zukunft fördern – vertiefte Berufsorientierung gestalten“*) erhebliche Mittel zur Verfügung. Damit ermöglichen wir den Schülern der Jahrgangsstufe 8 die Teilnahme an einem Berufsorientierungscamp (Modul 2). Außerschulische Partner führen ein intensives Berufswahl- und Bewerbungstraining durch.
Schüler mit Migrationshintergrund erhalten spielerisch Einblicke in die Berufswahl. Das so genannte „Quali-Spiel“ (Modul 10), das Schüler des 8. Jahrgangs durchführen, zeichnet den Weg vom Schulabschluss bis zum erfolgreichen Abschluss der Ausbildung nach.
Bei ihrer Berufswahl und Suche nach einem geeigneten Ausbildungsplatz erfahren unsere Schüler wichtige Unterstützung durch den Berufsberater der Agentur für Arbeit, der in der Schule eine regelmäßige Sprechstunde abhält.
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Klasse 10 |
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Klasse 9 |
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Klasse 8 |
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▪Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des 2. Berufs- |
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Klasse 7 |
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▪Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des 1.Berufspraktikums
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praktikums▪Bewerbung und Lebenslauf
▪Gruppen- und |
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Klasse 6 |
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▪Einführung des Berufswahlpasses
▪Teilnahme am Girls´/Boys´Day |
▪Bewerbung und Lebenslauf
▪Gruppen- und Einzelgespräche |
Einzelgespräche mit dem Berufsberater
▪Vorstellung der |
| Klasse 5 |
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▪Erwerb des Bohrerführerscheins
▪maßgenaues Arbeiten in Technik
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▪Arbeit mit Berufsinformations-schriften
▪Internetrecherche
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mit dem Berufsberater
▪Vorstellung der weiterführenden
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weiterführenden Schulen
▪Test- und Bewerbungs-
training mit |
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▪Arbeits-anweisungen verstehen und folgerichtig ausführen |
▪Arbeitstechniken in der Küche
?Erlebnispäd.
Klassenfahrt |
zur Berufskunde
?Traumberufe od. Berufs-träume? |
Schulen
?Streitschlich-terausbildung
?Vorstellung der Ausbil- |
außerschulischen Partnern ▪ „Neue“ Berufsbilder ▪Erwerb des
Zertifikates |
▪Wer bin ich, was kann ich?
▪Soziales Lernen ▪Förderung der Teamfähigkeit
▪Üben von Kritikfähigkeit
▪Training des Sozialverhaltens (Pünktlichkeit etc) |
▪Kennen lernen erster Berufe auf dem Bauernhof
▪Erwerb des Brenner-führerscheins |
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▪Bewerbung um eine Praktikumstelle
▪Berufsparcour
▪Projekt „Soziale Kompetenz“
▪ „Eltern-Berufs-
Tag“
▪Schnupperprakti-kum
(1 Woche)
▪Potentialcheck
▪Teilnahme am Projekt „Zukunft fördern“
Modul 2: Berufsorientierungs-camp
Modul 10: Qualispiel |
dungsberufe im Bauhaupt-gewerbe
?Information durch ver-schiedene Berufswahlhefte
?Erwerb des Zertifikates „word“
?Jugendarbeits-schutzgesetz
?Vorstellung der BUS-Klasse
?Suchen einer berufswahl-bezogenen Praktikumstelle für das 2. Praktikum
?Erwerb weiterer Arbeits-techniken im Fachunterricht
?Erwerb des Mofaführer-
scheins (mögl.) |
„excel“
▪Information über Sozialversicherung
▪ Information zum „Girokonto“
▪Internetrecherche nach Ausbildungsberufen und Ausbildungsplätzen
▪Aushang von Lehrstellenangeboten
▪Ausfüllen von Formularen
(EBS-Bögen)
▪Erwerb weiterer Arbeitstechniken im Fachunterricht |
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Anm.:
rot außerschul. Partner |
Index
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