7. Gesunde Schule.
7.1 Zahnprophylaxe
7.2 Suchtprävention
Ziel
- Den Schülern soll bewusst gemacht werden, dass eine regelmäßige und richtige Zahnpflege der Zahnprophylaxe dient.
Arbeitsfeld
Die Eltern können ihre Kinder im 5. und 6. Schuljahr freiwillig einmal wöchentlich unter Anleitung des Klassenlehrers an einer Zahnprophylaxe teilnehmen lassen. Die Einweisung erfolgt durch eine Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes. Durch diese Regelmäßigkeit wird die Zahnprophylaxe zur Selbstverständlichkeit und bietet so einen wirksamen Schutz gegen Karies.
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Ziele
- Stärkung des Selbstbewusstseins
- Förderung der Konfliktfähigkeit
- Anhebung der Frustrationstoleranz
- Schaffen von Erlebnisbereitschaft
- Steigerung der Lebenskompetenz à „Nein!“ sagen können
- Erweiterung der Kompetenz zur Freizeitgestaltung
- Förderung der Integrationsfähigkeit
- Wecken der Bereitschaft, Verantwortung für andere zu übernehmen
Arbeitsfeld
Seit dem Schuljahr 1997/98 wird der Suchtprävention an unserer Schule ein hoher Stellenwert eingeräumt und ist deshalb ständiges Thema im Unterricht. Beratung, Gespräche und Kontakte zur Drogenberatung gehören zu den wichtigen Aufgaben der Erziehungsarbeit. Suchtpräventive Projekte werden in allen Jahrgängen und Fächern durchgeführt.
Schwerpunkte:
Suchtpräventionswoche in Klasse 6
Das Projekt wird schulformübergreifend zusammen mit den 6. Jahrgängen der Real- und Förderschule in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt und der Fachstelle für Suchtprävention durchgeführt. Die Kinder lernen vielfältige Angebote kennen, ihre Freizeit sinnvoll und aktiv zu gestalten. Die Woche dient der Selbsterfahrung und Erweiterung der sozialen Kompetenz.
Erlebnispädagogische Woche in Klasse 7
In Klasse 7 nehmen die Schüler eine Woche lang an einer erlebnispädagogischen Maßnahme teil. Dort werden unter Anleitung von außerschulischen Fachkräften Aktionen in der Natur durchgeführt. Diese finden abseits vom Alltag und in Grenzsituationen statt. Die schuleigene Kletterwand bietet die Möglichkeit, die begonnene Arbeit auch in den folgenden Schuljahren fortzuführen.
Suchtprävention in Klasse 8
Um die Kontinuität der Suchtvorbeugung sicher zu stellen und die Aktivitäten aus den vorherigen Jahrgängen fortzuführen, wird das Projekt schulformübergreifend an ein bis drei Tagen von Real- und Hauptschule durchgeführt. Begleitet wird es von Jugendamt und der Fachstelle für Suchtprävention. Es werden ca. zehn Workshops angeboten.
Suchtprävention in Klasse 9
In Form von „Praktischen Tagen“ wird die Präventionsarbeit fortgeführt. Nach Möglichkeit werden externe Fachkräfte hinzugezogen. Gedacht ist an Mitarbeiter des Jugendamtes, der Fachstelle für Suchtprävention und des Kommissariats für Vorbeugung.
Suchtprävention in Klasse 10
Die Präventionsarbeit erfolgt innerhalb des Biologieunterrichts in Form von „Praktischen Tagen“. Schüler lernen so die von Drogen ausgehenden Wirkungen und Gefahren genauer kennen. Unterstützt wird die Unterrichtsarbeit durch externe Fachkräfte (Berater von Drops, Bergheim und Ex-Junkies aus Haus Bornheim, Bonn). Die negativen Lebenserfahrungen einiger Betroffener beeindrucken, schrecken gegebenenfalls ab, zeigen aber auch,
dass ein Ausstieg aus dem Drogenkonsum möglich ist.
Fortbildung
Drei Kollegen sind als Drogenberatungslehrer ausgebildet. Zusätzlich fanden schon mehrere kollegiumsinterne Fortbildungen zum Thema Suchtvorbeugung statt. Im Bereich abenteuer- und erlebnispädagogischer Sportarten ließ sich ein Kollege nachqualifizieren.
Evaluation
Instrumente der Evaluation sind Konferenzen mit allen Beteiligten, Nachbesprechungen mit den Leitern der Workshops, Fragebogen für Schüler über die Workshops, positive und negative Schülerrückmeldungen in Form von Collagen und Briefen an die Leiter der Workshops und eine Fotodokumentation zu den Workshops.
Zum Abschluss der erlebnispädagogischen Woche evaluiert der Trainer gemeinsam mit der Gruppe den Verlauf und die Ergebnisse des Projekts.
Konsequenzen
- Suchtprävention darf nicht nur isoliert in Workshops behandelt, sondern muss in den Unterricht einbezogen werden.
- Die Inhalte müssen mit Fachleuten abgesprochen werden, damit sie präventiven Charakter haben.
- Die Workshops sollten das Interesse der Schüler (Judo, Musik, Zirkus, Tanz, Erlebnispädagogik) treffen. Sie sollten möglichst praktischer Art und nicht an Unterrichtsfächern orientiert sein.
- Mehr externe Fachkräfte (Kreissportbund, Vereine, ...) einsetzen, Kooperationspartner einbeziehen.
- Nach der Neuinstallation einer schuleigenen Kletterwand an der Elisabethschule (Katholische Grundschule Elsdorf) können Kletteraktionen jetzt wieder schulintern und schulübergreifend durchgeführt werden.
- Die Zusammenarbeit der Schulen untereinander muss kontinuierlich verstärkt werden, z.B. Fairness-Pokal im Fußball ausspielen.
Eine andere Durchführung des Eltern-Informations-Abends ist erforderlich. Der Zusammenhang zwischen Suchtprävention und Projektwoche muss Inhalt der Diskussion sein. Die Einladung dazu sollte mehrsprachig sein.
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